
Wofür bezahlt man eigentlich die Maklerprovision?
Wer eine Immobilie verkauft, beschäftigt sich früher oder später mit der Maklerprovision. Doch was steckt eigentlich dahinter – und welche Leistungen sind darin enthalten?
Viele Eigentümer denken zuerst an Fotos, Besichtigungen und die Veröffentlichung auf Immobilienportalen.
In der Realität beginnt die Arbeit eines Maklers jedoch deutlich früher und endet oft erst nach dem Notartermin.
Vor dem Verkaufsstart müssen Unterlagen beschafft, der Marktwert ermittelt und eine passende Vermarktungsstrategie entwickelt werden. Danach folgen Anfragen, Besichtigungen, Preisverhandlungen und die Begleitung aller Beteiligten bis zum erfolgreichen Verkauf.
Ein professioneller Makler übernimmt deutlich mehr als die Vermarktung einer Immobilie.
Dazu gehören unter anderem:
📊 Marktgerechte Wertermittlung
📸 Professionelle Immobilienfotos
📝 Erstellung eines Exposés
🌐 Vermarktung auf Immobilienportalen
📞 Kommunikation mit Interessenten
🚪 Durchführung von Besichtigungen
🔍 Prüfung potenzieller Käufer
💬 Kaufpreisverhandlungen
📑 Vorbereitung des Notartermins
🤝 Begleitung bis zur Übergabe
Gerade bei größeren Immobilienwerten können Erfahrung, Marktkenntnis und eine professionelle Vermarktung einen spürbaren Unterschied machen.
Die Höhe der Maklerprovision richtet sich nach der jeweiligen Vereinbarung.
Die Maklerkosten werden zwischen Käufer und Verkäufer zu gleichen Teilen aufgeteilt.
Beispielsweise ergibt sich bei einer Gesamtprovision von 7,14 % des Kaufpreises folgende Aufteilung:
• Käufer: 3,57 %
• Verkäufer: 3,57 %
Beispielrechnung
Bei einem Kaufpreis von 400.000 € ergibt sich:
Gesamte Maklerprovision: 28.560 €
Anteil Käufer: 14.280 €
Anteil Verkäufer: 14.280 €
Die genaue Provisionshöhe kann je nach Vereinbarung variieren.
Häufige Fehler beim Privatverkauf
Wer ohne professionelle Unterstützung verkauft, stößt häufig auf ähnliche Herausforderungen:
❌ Unrealistische Preisvorstellungen
❌ Fehlende oder unvollständige Unterlagen
❌ Schwache Präsentation der Immobilie
❌ Ungeprüfte Interessenten
❌ Unsicherheit bei Verhandlungen
❌ Zeitaufwendige Organisation von Besichtigungen
Diese Punkte können dazu führen, dass sich der Verkauf unnötig in die Länge zieht oder Potenzial verschenkt wird.

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